Nicolai Rödiger
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Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.
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Hanau
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Hoffnungsträger-Contest geht in die erste Runde Vorentscheidung im Jugendbildungs- und Kulturzentrum am 14. und 15. Mai
Der Hanauer Hoffnungsträger-Contest hat sich als einer der größten und beliebtesten Nachwuchswettbewerbe der Region etabliert. Den Auftakt bildet traditionell der Vorentscheid mit 14 Bands, die aus allen erdenklichen musikalischen Sparten kommen. Am 14. und 15. Mai bebt jeweils von 19 Uhr an die Bühne im Jugendbildungs- und Kulturzentrum Hans Böckler.
Das Rezept ist so einfach wie wirkungsvoll: Man nehme eine gute Idee, eine Reihe enthusiastischer Mitstreiterinnen und Mitstreiter und perfekt funktionierende Netzwerke. Der Mix bewährt sich auch bei der achten Auflage des Band-Contests. Erfahrene Partner sind wieder das Jugendbildungswerk der Stadt Hanau, die Interessengemeinschaft HanauRockt!, die Medienproduktionsfirma United Power Fields und der Trägerverein Kulturzentrum Pumpstation e. V. (Kuz Hanau). Die Federführung obliegt Thomas Boeuf vom Jugendbildungswerk. Mit dabei sind: Danny and the Hellcats, Dolf, Ghosts of Gaia, Lost Attitude, Typewriters, Straftat, Hangman, Painkillers, John Smith Project, Multitainment, Mahogany, Shawn, Eti-Doo und Hintergrundmusik.
Von Anfang an wurden beim Hoffnungsträger-Wettbewerb nicht einfach ein paar Bands auf die Bühne gestellt und am Ende ein Sieger bestimmt, sondern das Ganze als ein Prozess begriffen, der mindestens als Sprungbrett dienen, vor allem aber auch Förderung, Begleitung und Beteiligung sein soll. Das beginnt bei der Bewerbung und der aussagekräftigen Band-Info, die gefordert sind. Der nächste Schritt ist ein eigenes Präsentationsvideo, das jede Band mit Hilfe von sie unterstützenden Fachleuten erstellen muss. Den Vorentscheid besteht nur, wer auf der Konzertbühne überzeugt. Außerdem gehört die Mobilisierung der Fans dazu. Das Publikumsvotum beim Finale am 3. und 4. September auf dem Hanauer Bürgerfest wird zur echten Bewährungsprobe.
Von den 14 Bands werden nach der Vorentscheidung am kommenden Wochenende acht beim Bürgerfest im Zelt des Kuz Hanau und der städtischen Familien- und Jugendarbeit ihr Bestes geben, um Hanauer „Hoffnungsträger 2010“ zu werden. Die Siegerband bekommt dann auch Gelegenheit, beim Pig-Stock oder bei der Hanauer Musikernacht aufzutreten, um die Spielpraxis zu verbessern. Und nicht zuletzt beteiligen sich die Nachwuchstalente auch bei CD-Projekten der Initiatoren wie „Hanau rocks on tolerance“. Im Großen und Ganzen ein Prozess also, der weit über die zweimal zwei Tage Konzerte hinaus geht.
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